Sitzmässig gab es zwei Gewinner bei den Schweizerischen Parlamentswahlen vom 21.10.2007: Zum einen die rechtspopulistische Schweizerische Volkspartei (SVP), die einen äusserst aggressiven Wahlkampf führte, der mit einem gewaltigen Budget finanziert wurde und hauptsächlich gegen kriminelle Ausänder gerichtet war. Zum anderen die Grüne Partei der Schweiz (GPS), die kaum über finanzielle Mittel verfügte und ihre Wahlgewinne vor allem der Angst vor dem Klimawandel zu verdanken hat. Beide Lager gewannen sieben zusätzliche Mandate. Wie schneiden die beiden Parteien ab, wenn man die Bedeutung ihrer Wahlthemen vergleicht?
Archive for Oktober, 2007
Heute wankte zu später Stunde ein grosser, dicker Mann auf mich zu, als ich, nach einem Hallenbadbesuch in Bern, auf den Zug nach Hause wartete. Er war offensichtlich betrunken und hatte gerade in eine dunkle Ecke des Bahnhofs gepisst.
Was man diese Tage des öfteren zu hören bekommt, ist, dass die SVP (Schweizerische Volkspartei) nicht gleich der SVP sei. Gemeint ist damit, dass es auch innerhalb der SVP radikalere und moderatere Strömungen gibt. Konkret wird die zürcher SVP als extremistisch eingestuft, während z.B. die Berner SVP als relativ gemäßigt gilt. Stimmt diese Einschätzung wirklich?
Letzten Sonntag, dem 21. Oktober 2007, hat die Schweiz ein neues Parlament gewählt. Die Meinungen darüber, wie das Wahlresultat zu beurteilen sei, gehen in in- und ausländischen Medien auseinander. Während manche, vorwiegend einheimische Beobachter, davon sprechen, dass sich an der politischen Balance von Links und Rechts kaum etwas geändert hat, stellen andere eine beunruhigende Verschiebung in Richtung extremem Rechtspopulismus fest. Wie sieht es wirklich aus?
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