Präventive Flüchtlingspolitik durch Abschreckung

Letzten Montag gab es beim Echo der Zeit ( 19.11.2007) des Schweizer Radios DRS einen interessanten Beitrag zu einem neuen Aspekt der Schweizerischen Migrationspolitk zu hören. Mit Abschreckungskampagnen sollen Menschen in Afrika davon abgehalten werden nach Europa zu emigrieren.
Das Echo der Zeit schreibt dazu:

Viele Afrikanerinnen und Afrikaner kommen illegal in die Schweiz und riskieren dabei Gesundheit und Leben. Nun sollen Abschreckungskampagnen in afrikanischen Ländern verhindern, dass Menschen unter gefährlichsten Umständen fliehen - nur um gleich wieder nach Hause abgeschoben zu werden.

Diese Kampagnen startete der Bund in aller Stille letztes Jahr in Nigeria und dieses Jahr setzte er sie in Kamerun fort. Und für einmal gibt’s dafür von Flüchtlingsorganisationen mehr Lob als Kritik.

Mehr in der Echo der Zeit Sendung vom 19.11.2007.

2 Responses to “Präventive Flüchtlingspolitik durch Abschreckung”


  1. 1 Dr.Coop

    Dazu die folgenden Bemerkungen: An sich ist die Idee, vor den Gefahren der Migration zu warnen absolut berechtigt und richtig. Jedoch braucht es mehr als nur diese Abschreckungskampagnen. Sie lösen das Grundproblem ja nicht, nämlich die z.T. katastrophalen Lebensumstände in Teilen der afrikanischen Staaten. Hier müsste meiner Meinung nach ein zweiter Schwerpunkt gesetzt werden, um die gefahrvolle Reise vieler Afrikaner zu verhindern.

  2. 2 Lagerist

    Meine volle Zustimmung!

    Eine volle und glaubwürdige Bekenntnis zu den Millennium Development Goals und zum Kyoto Protokoll könnten den Anfang machen.

    http://www.petition07plus.ch/stoparmut/index.asp

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